Dieses Modul vermittelt grundlegende systemische Konzepte von Energiesystemen. Die folgenden Fragen und Aufgaben dienen dazu, diese Konzepte auf konkrete Anwendungsfälle zu übertragen und kritisch zu reflektieren.
Die folgenden Fragen unterstützen die vertiefte Auseinandersetzung mit den behandelten Inhalten:
- Warum nimmt das Stromsystem eine zentrale Rolle in der Transformation des Energiesystems ein?
- Welche strukturellen Herausforderungen entstehen durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung?
- Warum ist die klassische Logik der Energiepreisbildung im Kontext erneuerbarer Energien nur eingeschränkt geeignet?
- Welche Rolle spielt Flexibilität im zukünftigen Energiesystem?
- Wie verändern sich die Anforderungen an Koordination und Systemführung?
Analysiere ein konkretes Energiesystem, zum Beispiel:
- ein Unternehmen
- eine Gemeinde oder Region
- ein Quartier oder eine Siedlungsstruktur
Beantworte dabei folgende Fragen:
- Wie ist das Energiesystem aktuell aufgebaut?
- Welche Erzeugungs-, Verbrauchs- und Speicherstrukturen sind vorhanden?
- Welche der beschriebenen Paradigmen (Elektrifizierung, Dezentralisierung, Sektorkopplung, etc.) sind bereits sichtbar?
- In welchen Bereichen sind diese Veränderungen besonders ausgeprägt?
- Wo entstehen strukturelle Probleme oder Engpässe?
- Welche Rollen übernehmen unterschiedliche Akteure im System?
- Welche Formen von Flexibilität sind vorhanden (z. B. Speicher, steuerbare Lasten)?
- Wo bestehen Defizite oder ungenutzte Potenziale?
Ziel dieser Analyse ist es, die theoretischen Konzepte auf reale Systeme zu übertragen und ein vertieftes Verständnis für:
- systemische Zusammenhänge
- strukturelle Herausforderungen
- mögliche Lösungsansätze
zu entwickeln.
Die Ergebnisse können als Grundlage für weiterführende Diskussionen und die Entwicklung konkreter Systemlösungen dienen.