Dieses Modul dient dem Aufbau eines strukturellen Verständnisses von Energiesystemen unter den Bedingungen der Transformation zu einem erneuerbaren, sektorübergreifend gekoppelten System.
Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Technologien, sondern die sich verändernden Systemlogiken, Randbedingungen und Anforderungen. Ziel ist es, Energiesysteme als gekoppelte, dynamische und organisatorisch eingebettete Gesamtsysteme zu verstehen.
Die Inhalte des Moduls schaffen damit die Grundlage, um Unterschiede zwischen fossilen und erneuerbaren Systemarchitekturen einzuordnen und daraus Anforderungen an zukünftige Energiesysteme abzuleiten.
Nach der Bearbeitung dieses Moduls sollen folgende Kompetenzen aufgebaut sein:
Der Fokus des Moduls liegt auf der Analyse von Strukturen und Zusammenhängen. Betrachtet werden insbesondere:
Damit bildet das Modul die konzeptionelle Grundlage für das Verständnis zellulärer Energiesysteme und weiterführender Systemansätze.
In einigen Kapiteln gibt es am Ende der Seite einen Abschnitt "Zusätzliche Inhalte zu dieser Einheit" in dem Videos und andere externe Inhalte verlinkt werden, die für das jeweilige Thema relevant sind.
Darüber hinaus gehende Inhalte werden auch noch in einem eigenen Abschnitt zusammengefasst und verlinkt.
Die Transformation des Energiesystems ist nicht nur ein technologischer, sondern vor allem ein struktureller Wandel. Mit der Verschiebung von zentraler, steuerbarer Erzeugung hin zu dezentralen, fluktuierenden und sektorübergreifend gekoppelten Systemen verändern sich auch die Anforderungen an Netze, Märkte, Akteure und Governance.
Das Modul schafft daher eine gemeinsame begriffliche und systemische Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit erneuerbaren und zellulären Energiesystemen.